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Neues Wohnen im Alter
Ludwigshafen: Pfingstweide / Mundenheim Süd-Ost
Quartierskonzept Pfingstweide / Neubebauung Mundenheim Süd-Ost
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Entwicklung
Bauarbeiten vor dem Abschluss - Einweihung "Haus Noah" am 8. Juli 2008 Das Umbau des zukünftigen Hauses Noah im Londoner Ring 2 in der Ludwigshafener Pfingstweide macht große Fortschritte. Die Ausbauarbeiten in allen 5 betroffenen Geschossen laufen auf Hochtouren, die Schachtsanierungen für das Gesamtgebäude sind im bewohnten Zustand über alle 12 Geschosse erfolgt, die Bewohner haben den Baulärm und die sonstigen Beeinträchtigungen durch die Baustelle bisher geduldig ertragen. Die Fertigstellung aller Baumaßnahmen ist noch im März 2008 geplant.
Der über ein Auswahlverfahren gefundene Pflegedienstanbieter, das DRK (Deutsches Rotes Kreuz – Kreisverband Vorderpfalz) bereitet sich auf seinen umfassenden Projekteinstieg vor. Zwischen dem DRK und der LUWOGE wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen. Frau Gisela Neu als Vertreterin des DRK ist bei Bewohnergesprächen dabei und informiert über die „drei Säulen des DRK – Betreuungskonzeptes“:
1.Die Sicherheit durch den Hausnotruf,
2.die soziale Bindung durch die DRK Betreuungsfachkraft,
3.Die professionelle Dienstleistungspalette
Weiterhin über das DRK-Betreuungspaket in der altershomogenen Wohngemeinschaft (1./2. OG) sowie die frei wählbaren, zusätzlichen Dienstleistungen des DRK.
Die Ende 2007 von der LUWOGE ausgeschriebene Stelle eines/r Quartiers-Netzwerkers/in ist seit Januar 2008 mit Frau Pamela Wich kompetent und engagiert besetzt. Frau Wich arbeitet sich kontinuierlich in ihren Aufga-benbereich ein und wird ab März 2008 ihren Arbeitsplatz im Erdgeschoss im Haus Noah beziehen. Frau Wich ist gemeinsam mit Frau Hahn Ansprechpartnerin für Interessenten-Erstkontakte. Aufgrund der starken Nachfrage zum Haus Noah werden Baustellenbesuche mit den Interessenten organisiert, die sich als äußerst hilfreich herausstellen: Die Interessenten können sich die Stockwerkskonzepte nur anhand der Pläne schlecht vorstellen.
Die Entscheidung über die Besetzung der von der Netzwerkerin zu koordinierende Personalstelle des Concierge ist noch nicht getroffen.
Die Planung der einzelnen Geschosse wurde vor allem in der Entwurfsphase noch mehrfach unter den Projektbeteiligten im Rahmen der Innovationssicherung diskutiert und teilweise auch mit der Nachfragesituation abgeglichen.
Seit Februar 2007 wurde das geplante Projekt in der Öffentlichkeit bekannt gemacht und beworben. Nach der großen Info-Veranstaltung im Mai 2007, zwei Pressekonferenzen und Anzeigen in den Tageszeitungen fanden umfangreiche Interessentengespräche statt. Derzeit erfolgen 1-2 tägliche Baustellenbesuche mit den ernsthaft interessierten Bewerbern.
Von den zur Verfügung stehenden Wohnungen sind derzeit 50% reserviert (im 1. und 2. OG 6 von 12 Wohnungen, im 8. und 9. OG 5 von 10 Wohnungen).
Es wurde versucht, die neuen Miethöhen und Möblierungspauschalen so knapp als möglich zu kalkulieren. Die derzeit berechnete Miete beträgt danach ca. 6,20 € / m²; die für die Möblierung der Gemeinschaftsräume (Küchen- und Wohnbereiche) zusätzlich zu entrichtende Pauschale beträgt im 1. und 2. OG 35€, im 8. und 9. OG 25€ pro Wohneinheit. | 

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Ausschreibung in Vorbereitung Nach mehrmaliger Modifikation der Planung im Sinne einer Kosten- wie energetischen Optimierung, wird von der GAG momentan die Ausschreibung des Projekts Mundenheim vorbereitet. Ziel hierbei ist es Passivhausstandard zu erreichen. Der Beginn der Umsetzung einer ersten Stufe im Jahr 2008 ist damit eine realistische Perspektive. | 

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Planungen der GAG in LU-Mundenheim werden konkret Nachfoldend eine kurze chronologische Übersicht über die bisherige Projektentwicklung:
26.06.2006 - Projektvorstellung im Rahmen einer Pressekonferenz
06.07.2006 - öffentliche Veranstaltung und Podiumsdiskussion mit rund 50 Teilnehmern.
Die BauWohnberatung Karlsruhe (BWK) präsentiert einen auf der Grundlage intensiver Gespräche mit der GAG und Quartierskennern entwickelten städtebaulichen Entwurf. Dieser sieht 3 winkelförmige Baukörper und 10 Reihenhäuser vor.
Eine weitergehende Informationsveranstaltung mit Interessenten wurde angekündigt.
13.12.2006 - 1. Offizielle Informationsveranstaltung mit den Interessenten.
Vorstellung des städtebaulichen Konzepts und weiterer durch die GAG erarbeiteter Varianten und zugehöriger Wohnungsgrundrisse. Reger Meinungsaustausch im Hinblick auf Größe, Ausstattung und Lage der Wohnungen, sowie Orientierung der Balkone.
Alle Interessenten erhalten Kopien der Wohnungsgrundrisse mit der Bitte, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen und bis zur nächsten Sitzung am 18.04.07 weitere Ideen zu sammeln.
Zielvorgabe: Einarbeitung der Ergebnisse in aktuelle Planung.
30.01.2007 - GAG-interne Favorisierung einer städtebaulichen Variante. Favorisiert
wurde das Konzept mit 3 Winkelbauten in Südausrichtung der Wohnräume/Balkone und der Außenanlagen unter Berücksichtigung der Wünsche der Interessenten. Wohnungsgemenge: 2-Raum-Wohnung mit ca. 62 m², 3- Raum-Wohnung mit ca. 78-89 m², 4-Raum-Wohnung mit ca.103 m², sowie Sonderwohnung für Wohngemeinschaften oder soziale Einrichtungen mit ca. 135 m². Die Wohnungen sollen größtenteils öffentlich gefördert werden. Aber auch frei finanzierte Wohnungen sind vorgesehen. Die anfängliche Idee, auch Reihenhäuser zu realisieren, wurde verworfen.
15.02.2007 - Vorstellung des städtebaulichen Konzepts und der Varianten beim Stadtplanungsamt.
22.03.2007 - Nochmalige Zusammenkunft mit Stadtplanungsamt und Bauaufsicht.
Planung ist aus Sicht der Ämter in Ordnung.
Das Thema „Schallschutz gegenüber Außenlärm“ wurde erörtert. Die GAG wird die Erstellung eines Schallschutzgutachtens beauftragen (Inzwischen ist die Beauftragung erfolgt).
18.04.2007 - 2. Treffen mit den Interessenten
Bei diesem Treffen konnten die Interessenten ihre Fragen und Wünsche noch detaillierter vortragen, da sie im Vorfeld ausreichend Gelegenheit hatten, sich an Hand der zugeschickten Grundrissva-rianten mit der Thematik zu beschäftigen. Des Weiteren wurde eine Landschaftsplanerin vorgestellt, die mit der Planung der Außenanlagen betraut werden wird.
Wichtiger Hinweis: Die GAG wird versuchen, energetisch das Maximum zu erzielen, d.h. nach Möglichkeit Passivhaus-Standard.
Dies hat jedoch zur Folge, dass die bisherige Planung dahingehend überarbeitet werden muss.
Das nächste Interessenten-Treffen wird nach den Sommerferien stattfinden. |
Aus dem Londoner Ring 2 wird Haus Noah - Projekt in Forschungsprogramm des Bundes aufgenommen Ein Projekt mit Zukunft! Mit dem Konzept „Allengerechtes Wohnen“ in der Pfingstweide hat die LUWOGE bei einem Forschungsprogramm des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) überzeugt. Aus bundesweit 350 Bewerbern zum Thema "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ wurde das LUWOGE-Projekt ausgewählt. Aus dem Haus Londoner Ring 2 wird das „Haus Noah“. Baubeginn ist im Sommer.
Besonders überzeugt hat das Auswahlgremium dabei ein ganz neuer, in Deutschland einmaliger Ansatz, den das Wohnungsunternehmen zusammen mit der BauWohnBeratung Karlsruhe und VIVA FAMILIA, einer Fachstelle der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz, erarbeitet hat: Die Partner haben verschiedene Wohnformen für Jung und Alt in einem bestehenden Mehrfamilienhaus entwickelt. Ziel ist es, alle Generationen über differenzierte Stock-werkkonzepte hinweg zusammenzuführen, die gegenseitige nachbarschaftliche Hilfe zu fördern und die Bewohner gleichzeitig in den Stadtteil zu integrieren. Dienstleistungs- und Freizeitangebote ergänzen die Idee und helfen dabei, den Zusammenhalt der Hausbewohner zu festigen. Ein weiterer Pluspunkt: Bewohner können im Haus Noah sowohl zur Miete wohnen als auch Eigentum erwerben.
Die Idee zum Konzept ist aus einer Befragung der Bewohner in der Pfingstweide entstanden. Sie hat ergeben, dass die Menschen neue Erwartungen an das Wohnen im Alter stellen. „Eigenständig wohnen, mobil und flexibel sein, ein selbstbestimmtes Leben führen: Wir als Wohnungsun-ternehmen möchten diesen Wunsch, solange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu blei-ben, unterstützen“, so Dr. Matthias Hensel, Vorsitzender der Geschäftsführung der LUWOGE.
Speziell für Familien, junge Alte (Generation 50plus), oder Alleinstehende, die gegenseitige nachbarschaftliche Hilfe schätzen, entstehen im Haus Noah im Londoner Ring 2 elf Wohnungen über zwei Stockwerke verteilt. Die Wohnungen haben unterschiedliche Größen und Zuschnitte. Treffpunkt für die Stockwerksbewohner ist ein großer Gemeinschaftsraum. Zusätzlich zur nachbarschaftlichen Hilfe koordiniert und vermittelt ein Kümmerer bei Bedarf Angebote wie beispielsweise Hilfe im Haushalt, Botengänge und – wenn später einmal erforderlich – auch Pflegedienste.
Für Senioren oder Menschen mit Unterstützungsbedarf bietet die LUWOGE im selben Haus eine Alternative zum frühzeitigen Heimaufenthalt. Die Bewohner werden nicht nur betreut, sondern nehmen aktiv am Gemeinschaftswohnen im Haus teil. Gemeinschaftsraum und Gemeinschaftsküche bieten einen Treffpunkt. Durch die verschiedenen räumlichen Angebote haben die Bewohner jederzeit die Möglichkeit, Zeit gemeinsam zu verbringen oder sich in den eigenen Bereich – insgesamt 14 kleine 1- bis 2-Zimmerapartments mit bedarfsgerechten Badezimmern – zurückzuziehen. Professionelle Angebote im Bereich Pflege und hauswirtschaftliche Hilfen inklusive einer nächtlichen Rufbereitschaft ergänzen das Konzept.
Die Einbindung der Bewohner des Stadtteils macht diese Wohnformen für alle Zielgruppen – von der Familie zum Single, über Alleinerziehende, bis hin zur Witwe oder dem älteren Ehepaar – besonders attraktiv. Um alle Hausbewohner in das Leben des Stadtteils zu integrieren, soll ein Netzwerk aus engagierten Pfingstweidebewohnern und professionellen Dienstleistungsanbietern entstehen. Das Erdgeschoss des Londoner Ring 2 wird zu einem Treffpunkt umgestaltet. Dieser dient gleichzeitig als Anlaufstelle für Bewohnerbelange, für die speziell ein Kümmerer als ständiger Ansprechpartner bereit steht. Der Bewohnertreff lädt alle – insbesondere auch die Stadtteilbewohner – ein, im Haus Noah vorbeizuschauen, um neue Kontakte zu knüpfen.
Die LUWOGE investiert in den kommenden drei Jahren rund drei Millionen Euro in das Projekt. Der Bund hat einen Zuschuss von 750.000 Euro zugesagt. Die Neugestaltung des Hauses erfolgt im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für das Wohngebiet Pfingstweide. Die LUWOGE berücksichtigt veränderte Bedingungen auf dem Wohnungsmarkt wie beispielsweise den demographischen Wandel. Im Jahr 2015 werden 28 Prozent der Bevölkerung Ludwigshafens über 60 Jahre alt sein; weitere 22 Prozent zwischen 45 und 60. Dies stellt die LUWOGE vor neue Herausforde-
rungen. Sie will deshalb in der Pfingstweide den LUWOGE-Bestand an die Nachfrage anpassen, den Stadtteil aufwerten sowie das soziale und kulturelle Umfeld fördern. Um dies zu erreichen, setzt das Wohnungsunternehmen in den kommenden Jahren auf eine Bandbreite von sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Maßnahmen. Zusammengefügt zu einem Gesamtkonzept werden diese dazu beitragen, aus dem Wohngebiet der 70er Jahre einen Stadtteil für modernes und attraktives Wohnen zu machen.
Ausgeschrieben wurde das Projekt im Rahmen des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des BBR. Der Bund möchte Modellvorhaben initiieren, um Wohnquartiere kinder- und familienfreundlich zu gestalten und die Infrastruktur barrierefrei und altengerecht umzubauen. Er möchte sich dem demographischen Wandel offensiv annehmen und unterstützt deshalb Modellvorhaben auf Länderebene. Diese werden wissenschaftlich begleitet und dokumentiert. Durch regelmäßige Erfahrungswerkstätten soll ein Wissenstransfer ermöglicht werden. | 
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Hausgemeinschaft groß geschrieben - Erste Info-Veranstaltung Mehrgenerationen-Wohnen „Eigene Haustür, gemeinsames Dach - Mehrgenerationen-Wohnen in Mundenheim Süd-Ost“ unter diesem Titel fand am 06. Juli eine erste Info-Veranstaltung der GAG Ludwigshafen am Rhein statt. Bei der Podiumsdiskussion mit Vetretern der GAG, der Stadt und der BauWohnberatung Karlsruhe, im Franz-Siegel-Haus, in der Wegelnburgstraße 59, sollten vor allem die potentiellen zukünftigen Bewohner zu Wort kommen.
Als Diskussionspartner standen den rund achtzig Zuhörern fünf Fachleute zur Verfügung. BertaHeyl von der Wohnberatung Karlsruhe, die das Projekt in Mundenheim wissenschaftlich begleitet, beantwortete bei ihrer Präsentation die Frage warum integratives Wohnen, das heißt das gemeinschaftliche Zusammenleben von Jung und Alt und von Behinderten und Nichtbehinderten notwendig ist. Die zunehmende Individualisierung, die Abnahme der familiären Bindungen und die Pluralisierung der Lebensstile über Generationen und Barrieren hinweg seien Gründe dafür, warum sich Menschen für die Mitarbeit in einem Wohnprojekt dieser Art entscheiden, sagte Heyl. Ein wichtiges Stichwort in diesem Zusammenhang sei auch die „Neuorientierung nach der Familienphase“. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und sich erste körperliche Schwächen zeigen, hätten die Betroffenen andere Bedürfnisse an das Wohnen und die Ausstattung der Räumlichkeiten.
„Es wird auch aus volkswirtschaftlicher Sicht betrachtet zukünftig immer wichtiger werden, dass ältere Menschen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben können“, sagte GAG-Vorstand Detlef Tuttlies. Derzeit wä-ren bereits 45 Prozent der Mieter der GAG über 60 Jahre alt. Das Immobilienunternehmen habe bereits auf die Wünsche dieser Gruppe reagiert und besondere Dienstleistungen eingerichtet. Mit dem Projekt „Mehrgenerationen-Wohnen“ ginge die GAG jedoch einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung Eigenverantwortlichkeit der Bewohner, so Tuttlies. So könnten sich die potentiellen Bewohner schon in der Planungsphase aktiv an der Gestaltung ihrer zukünftigen Wohnungen beteiligen. Auch Ideen für Gemeinschaftsbereiche und Freiflächen seien gefragt. Aber nicht nur die Wohnumgebung auch das Zusammenleben soll auf eine gute Grundlage gestellt werden. Deshalb lernen sich die zukünftigen Nachbarn bereits im Vorfeld kennen und können frühzeitig mögliche „Wahlverwandtschaften“ bilden. Ganz praktisch könnte das zum Beispiel heißen, wenn die Enkelkinder weit weg wohnen, betreut die allein stehende ältere Dame ab und an die Nachbarskinder. Deren Familie unterstützt sie dafür bei größeren Einkäufen mit dem Auto oder nimmt sie auch Mal beim Sonntagsausflug mit.
Bei der Ausstattung der neuen Wohnungen in Mundenheim Süd-Ost, wäre dabei vieles möglich, bestätigte Klaus Halm, Abteilungsleiter Planung und Entwicklung bei der GAG. Im Moment wären barrierefreie Elemente wie breite Türen, niedrigere Lichtschalter oder ebene Duscheingänge im Gespräch. Aber auch über ausgefeiltere Systeme für ganz besondere Bedürfnisse, wie sie sich hinter dem Zauberwort „Ambient Assisted Living“ verbergen, werde derzeit nachgedacht, so Halm. Unter „Ambient Assisted Living“ verstehe man die Steuerung von bestimmten Funktionen des Haushaltes oder der Überwachung von Vitaldaten durch ein in der Wohnung integriertes Elektroniksystem. Dies sei zum Beispiel für Demenzkranke interessant.
Beate Steeg, Bereichsleiterin „Steuerung“ und verantwortlich für die Umsetzung des Programmms „Soziale Stadt“ und Ortsvorsteherin Anke Simon bestätigten den Bedarf eines solchen Projektes für die Bürger der Stadt Ludwigshafen im allgemeinen und für Mundenheim im Besonderen.
Das neue Bauvorhaben der GAG auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Weinbiet- und Hoheloogstraße sowie Landeck- und Wegelnburgstraße, ist Teil eines bundesweit einmaligen Projektes an dem sieben weitere Städte der Metropolregion beteiligt sind. Mit dem Bau soll voraussichtlich Ende des Jahres begonnen werden. Als möglichen ersten Bezugstermin nannte GAG-Vorstand Detlef Tuttlies das letzte Quartal 2008.
Weitere Informationen zu dem Projekt und Interessenten- Fragebögen erhalten Sie bei der BauWohnberatung Karlsruhe, Tel.: 0721-5972718, E-Mail: bauwohn-ka@t-online.de.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Klaus Halm, GAG Planung und Entwicklung, Tel.: 0621 5604-137, E-Mail: klaus.halm@gag-lu.de
Heike Sugge, GAG Öffentlichkeitsarbeit,
Tel.: 0621 5604-201, E-Mail: heike.sugge@gag-lu.de |
"Eigenen Haustür, gemeinsames Dach" - Expertenrunde zu einem innovativen Neubauprojekt in Mundenheim Süd-Ost Mit der erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen der „Sozialen Stadt“ und der Sanierung eines Großteils des Altbaubestands der GAG im Süd-Osten Mundenheims, in deren Rahmen auch innovative neue Wohnangebote wie z.B. das viel beachtete "Passivhaus im Bestand" realisiert werden konnten, ist bereits eine erhebliche Aufwertung der Wohnsituation in diesem Quartiersbereich gelungen.
Im Rahmen des Pilotprojektverbunds "Neues Wohnen" der Metropolregion Rhein-Neckar wird nun auf Initiative der GAG in der noch bestehenden Sanierungslücke zwischen Hohelog- und Weinbietstraße ein zukunftsweisendes Modell für integriertes, gemeinschaftsorientiertes Wohnen entstehen.
Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Expertenrund mit Vertretern der GAG, der Stadt Ludwigshafen, lokalen Akteuren und der Bauwohnberatung Karlsruhe wurde der Projektansatz intensiv diskutiert und die Grundlagen für die weitere Planung geschaffen.
Unter der Überschrift "Eigene Haustür, gemeinsames Dach" sind im Zuge des schrittweisen Abrisses der Bestandsgebäude ca. 100 neue Wohneinheiten unterschiedlicher Größe in 3 Wohnhöfen geplant. Der Großteil der neu entstehenden Wohnungen wird dabei zur Miete angeboten. Gleichzeitig besteht aber auch die Möglichkeit Wohneigentum zu erwerben. Der städtebauliche Rahmenplan er-laubt z.B. auch die Integration von Reihenhäusern. Alle entstehenden Geschosswohnungen werden barrierefrei geplant und sind über einen Aufzug zu erreichen, aber auch das Wohnumfeld, wie z.B. die Grünflächen, werden barrierefrei zugänglich sein.
Das Projekt richtet sich mit seinem Angebot an Menschen aller Altersgruppen und in ganz unter-schiedlichen familiären Konstellationen, die nach einer Möglichkeit suchen, die eigene Wohnsituation aktiv und engagiert mitzugestalten. Junge Familien mit Kindern sind hier ebenso angesprochen wie Singles, Paare, Alleinerziehende oder ältere Menschen. Kerngedanke der Projekts ist daher vor allem die frühzeitige Einbindung der künftigen Bewohner in das Projekt, d.h. schon während der Planungs-phase. So sollen die Interessenten nicht nur aktiv an der Gestaltung ihrer eigenen Wohnung beteiligt werden, sondern auch bei der Planung der Gemeinschaftsbereiche, wie z.B. einem Bewohnercafe, und der Freiflächen. Gefragt ist bei den künftigen Bewohnern aber auch bürgerschaftliches Engage-ment, denn nach Fertigstellung der Wohnanlage sollen die Bewohner ihre Potentiale und Fähigkeiten weiter eigenverantwortlich in eine aktive Hausgemeinschaft mit einbringen.
Am 6. Juli sind alle Bürger/Innen und Interessenten zu einer ersten, großen Informationsveranstaltung eingeladen, bei der ausführlich über Hintergründe und Ziele des Projekts informiert werden wird. Die Veranstaltung findet um 19.00 Uhr im Franz-Siegel-Haus in der Wegelnburg-Straße 59 in Munden-heim statt. |
Expertenworkshop entwirft Roadmap für die Pfingstweide Im Rahmen eines ganztägigen Exptertenworkshops mit mehr als 20 Teilnehmern wurde am 10. März 2006 eine Roadmap vorgestellt, auf deren Basis weitere Umsetzungsschritte für eine demographisch nachhaltige Quartiersaufwertung in der Pfingstweide entwickelt werden. Moderiert von der Karlsruher BauWohnberatung konnten die Workshopteilnehmer anhand von eigens entwickelten Planungs- und Entwicklungstools ihre ganz persönliche Prioritätenliste zusammenstellen. Am Ende der Veranstaltung stand der konkrete Beschluss, unter Moderation von VIVA FAMILIA einen Info-Service-Treff ins Leben zu rufen, der als Anlaufstelle aller Pfingstweidenbewohner dienen und zahlreiche Service- sowie ein umfassendes Informationsangebot bereit halten wird. Die LUWOGE wird diesen Prozess nachhaltig unterstützen und auch die räumlichen Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Aus den weiteren Ergebnissen der intensiven Diskussion wird die BauWohnberatung gemeinsam mit LUWOGE, GAG und der Stadt Ludwigshafen eine Vorlage erarbeiten, auf deren Grundlage dann weitere, ganz konkrete Entwicklungsmaßnahmen für die Pfingstweide beschlossen und möglichst rasch umgesetzt werden sollen -darunter auch ein Angebot alternativer Wohnformen insbesondere für ältere Bewohner. | 
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Gebietskennerbefragung als Startschuss für Projektentwicklung in Mundenheim Süd-Ost Mit einer ganzen Reihe von Quartierskennerbefragungen hat auch für das in Mundenheim Süd-Ost geplante Neubauprojekt unter dem Motto "Zukunftsmodell für integriertes Wohnen zur Miete" der Ludwigshafener GAG die heiße Phase begonnen. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Experteninterviews und der darin ermittelten Bedarfe, wird die Karlsruher BauWohnberatung zeitnah einen städtebaulichen Rahmenentwurf entwickeln, der als Grundlage der Detailplanung dienen wird. | 
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Expertenworkshop zur Zukunft der Pfingstweide in einem ganztägigen Workshop, der am 10. März 2003 in den Räumen der LUWOGE stattfinden wird und an dem mehr als 20 Experten, darunter Vertreter der Stadt Ludwigshafen, der LUWOGE, der GAG, der BauWohnberatung Karlsruhe sowie nicht zuletzt der Bewohner teilnehmen werden, soll für die Pfingstweide ein umfangreiches Maßnahmenbündel geschnürt werden, um das Quartier für die Herausforderungen des demographischen Wandels fit zu machen und dem erklärten Ziel des "Allen gerechten Wohnens" damit ein ganzes Stück näher zu kommen. Es geht hierbei vor allem darum, ganz konkrete Maßnahmenpakete zu entwickeln, die möglichst zeitnah umgesetzt werden können. |
Quartierskennerbefragung zur Pfingstweide Unter Leitung der Karlsruher BauWohnberatung fand am 19.01.06 eine erste Quartierskennerbefragung mit wichtigen Akteueren aus der Ludwigshafener Pfingstweide statt. Aufbauend auf den umfangreichen Datenerhebungen zur Wohnqualität und Bewohnerzufriedenheit, die von Seiten der LUWOGE in der Pfingstweide bereits druchgeführt wurden, sowie den Ergebnissen von diversen Arbeitskreisen, soll, gemeinsam mit Expertern, Bewohnern sowie den Eigentümern, LUWOGE und GAG, ein konkretes Konzept entstehen, um die Pfingstweide auch für ältere Menschen zu einem attraktiven Wohnquartier zu machen. Ein Schwerpunkt wird hier auf der baulichen Anpassung von bestehenden Wohnungen und der Entwicklung gemeinschaftsorientierter Wohnformen liegen, aber auch an eine Verbesserung der lokalen Infrastruktur ist gedacht. | 
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Aktuell
Haus Noah – Allen gerechtes Wohnen in der Pfingstweide - feierlich eingeweihtDas am 8. Juli feierlich eröffnete Haus Noah der LUWOGE, dem Wohnungsu... Alle MeldungenBaubeginn in WieslochGute Nachrichten aus Wiesloch - im Wohnhof Atrium sind mittlerweile al... lesen
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