Neues Wohnen im Alter

Aktuelles

Haus Noah – Allen gerechtes Wohnen in der Pfingstweide - feierlich eingeweiht

Das am 8. Juli feierlich eröffnete Haus Noah der LUWOGE, dem Wohnungsunternehmen der BASF, verfolgt einen in Deutschland einmaligen Ansatz: Zusammen mit der BauWohnberatung Karlsruhe hat die LUWOGE verschiedene Wohnformen für Jung und Alt in einem bestehenden Mehrfamilienhaus aus den 70er Jahren entwickelt mit dem Ziel, alle Generationen über differenzierte Stockwerkskonzepte hinweg zusammenzuführen, die gegenseitige nachbarschaftliche Hilfe zu fördern und die Bewohner gleichzeitig in den Stadtteil zu integrieren.

Fast alle der neu geschaffenen bzw. umgebauten Wohnungen sind bereits vermietet - der Leerstand (zuvor ca. 30%) konnte praktisch aus 0 reduziert werden.

In drei Jahren wurden von der LUWOGE rund drei Millionen Euro in das Projekt investiert. Der Bund hat hierzu einen Zuschuss von 750.000 Euro bewilligt. Die Neugestaltung des Hauses erfolgt im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für das Wohngebiet Pfingstweide.

Broschüre "Zukunftsgerechte Wohnformen und Services" erscheint Anfang April 2009

Die im Rahmen der kreisweiten Untersuchung zum Thema "Zukunftsgerechte Wohnformen und Services" im LK Germersheim gewonnenen Erkenntnisse, werden Anfang April 2009 im Rahmen eines gleichnamigen Praxisleitfadens der Öffentlichkeit vorgestellt. Kern der ca. 75 Seiten starken Broschüre sind sogennante Planungstools, die beispielhaft illustrieren, wie sinnvolle Antworten auf den demographischen Wandel gerade im ländlichen Raum aussehen können.

Die Broschüre kann bei der Kreisverwaltung Germersheim kostenlos unter unten stehendem Link angefordert werden:

http://www.kreis-germersheim.de/zukunftsgerechte-wohnformen-und-services.html

1. Spatenstich für das Projekt OASE in Heidelberg

Endlich ist es soweit! Am 12.12. fand der erste Spatenstich für das genossenschaftliche Gemeinschaftswohnprojhekt OASE mit 26 Wohneinheiten in Heidelberg-Handschuhsheim statt.

Planungsauftrag für OASE Projekt an Grünenwald+Heyl Architekten Karlsruhe und Architekturstudio Melzer in Worms vergeben

Die Genossenschaft pro eG hat sich gemeinsam mit den künftigen Bewohnern des Wohnprojekts OASE in Heidleberg bei der Umsetzung für eine Planungsgemeinschaft des Karlsruher Architekturbüros Grünenwald+Heyl Architekten und des Architekturstudios Melzer in Worms entschieden.

Baugesuch für Oase Heidelberg eingereicht - Baubeginn im Sommer 2008

Gute Nachrichten erreichen uns vom Heidelberger Pilotprojekt Oase. Das unter dem Dach der Genossenschaft pro aus Stuttgart entstehende, generationenübergreifende Projekt steht kurz vor der Umsetzung. Ende November wurde bei den zuständigen Behörden das Baugesuch für die insgesamt 26 WE eingereicht, Baubeginn ist der voraussichtlich der Frühsommer 2008.

Landkreis Germersheim steigt mit neuem Pilotprojekt in die Metropolregioninitiative ein

Mit mehr als 125.000 Einwohnern in 8 Verbandsgemeinden bzw. 31 Ortsgemeinden steigt der Landkreis Germersheim als neuer Partner in das Leuchtturmprojekt „Wohnen im Alter“ der Metropolregion Rhein-Neckar ein. Auf der Grundlage des von der BauWohnberatung Karlsruhe (BWK) entwickelten Instruments der Umfelddiagnose wird dabei in den nächsten Monaten eine umfassende Analyse der Chancen und Potentiale für einen nachhaltige, zukunftssichere Entwicklung des Wohnangebots im LK Germersheim durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Analyse sollen dann verschiedene modellhafte Ansätze für neue Projekte bzw. zur Stärkung bestehender Angebote an verschiedenen Standorten im LK Germersheim entwickelt werden. Geplant ist daher zunächst die Einbeziehung der einzelnen Ortsgemeinden in Form von Interviews und Diskussionsrunden mit Gebietskennern sowie die Erarbeitung von konkreten Projektansätzen in moderierten Workshops.
Gerade die Chance hier exemplarisch auch für den ländlichen Raum innovative Ansätze für gemeinschaftsorientierte neue Wohnformen zu entwickeln, die bestehende Dorfstrukturen sichern, machen diesen Projektansatz so interessant.
Bitte beachten Sie auch angehängte Presse-Notiz im PDF-Format

Expertenrunde plädiert für Schaffung eines "Zukunftspreises Wohnen für Generationen" in der Metropolregion Rhein-Neckar

Im Rahmen eines ganztägigen Expertenworkshops bei der BauWohnberatung Karlsruhe wurde das Thema "Labeling und Zertifizierung von generationsübergreifenden Initiativen und Wohnprojekten" diskutiert. Konkret ging es dabei um die Etablierung eines auf die Metropolregion Rhein-Neckar zugeschnittenen Siegels, mit dem besonders innovative und zukunftsgerichtete Projekte, Initiativen und Maßnahmen ausgezeichnet werden sollen, die das Thema des demographischen Wandels aufgreifen und hier neue, auch unkonventionelle Lösungsansätze aufzeigen. Als Ergebnis schlägt die Expertenrunde die Schaffung eines "Zukunftspreises Wohnen für Generationen" in der Metropolregion Rhein-Neckar vor.

Neue Daten zur aktuellen familienpolitischen Lage in Deutschland

Nachfolgend ein kurzer Auszug eines Beitrags aus der Zeitschrift "werk und zeit" mit neuesten Daten zum demographischen Wandel bzw. der aktuellen familienpolitischen Lage in Deutschland:

"Einer kürzlich veröffentlichen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zurfolge hat Deutschland im europäischen Vergleich den höchsten Anteil alleinlebender Menschen und den geringsten Anteil an Haushalten mit Kindern. Weltweit einmalig ist auch, dass hier ein ganzes Drittel der Frauen und Männer eines Jahrgangs zeitlebens kinderlos bleiben und die Einperonenhaushalte mit 37% mittlerweile die größte, Familien dagegen die kleinste Gruppe aller Haushalte stellen. Unter den Singlehaushalten bilden Frauen ab 55 Jahre, bedingt durch Scheidung und Verwittwung, die größte Gruppe. Es gibt bundesweit mehr Ehepaare ohne als mit Kindern (52%). Während wiederum 52% aller Ehen geschieden werden, materialisiert sich für 80% der Erwachsenen der Traum vom Glück noch immer im eigenen Einfamilienhaus. Daran hat auch die Streichung der Eigenheimzulage nichts geändert."

werk und zeit 1/2 2006

Unten zum Download die Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung als PDF zum Download.

Tagungsworkshop "Baugemeinschaften - Neues Urbanes Wohnen für Mannheim"

Moderiert von der BauWohnberatung Karlsruhe fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe "StadtBauKultur Mannheim 2007" der Tagungsworkshops "Baugemeinschaften - Neues Urbanes Wohnen für Mannheim" statt.

Als zentrales Ergebnis dieser Veranstaltung wurde nun ein Areal innerhalb der Quadrate (C7,6 und C7,17-19) von Seiten der Stadt Mannheim für eine Beplanung durch Baugruppen reserviert.

Architekten und Planer haben nun die Möglichkeit in denn nächsten Monaten attraktive Baugruppenkonzepte für dieses Areal zu entwicklen und entsprechende Interessentengruppen zu bilden.

Das Baugruppenmodell, bei dem sich Interessenten unter Umgehung eines Bauträgers im Rahmen eines moderierten Verfahrens direkt mit einem Planer zusammentun, ist vor allem in Freiburg und Tübingen schon seit langem ein Standardverfahren, dass für die Bauinteresseten mit z.Teil erheblichen Einsparungen verbunden ist.

Weitere Informationen finden Sie hier

Städte testen altengerechtes Wohnen

Mit einem ganzseitigen Beitrag unter dem Titel "Städte testen altengerechtes Wohnen" hat sich der "Mannheimer Morgen" am 19. 01.06 dem neuen Leuchtutrmprojekt zum Thema "Neues Wohnen im Alter" in der Metropolregion Rhein-Neckar gewidmet.

Darin werden u.a. die Ergenisse einer Studie der Bertelsmann-Stiftung vorgestellt, die sich mit den Ansprüchen und Wünschen älterer Menschen an das Wohnen im Alter befasst hat.

Die wesentlichen Ergebnisse dieser Studie lauten:

- Die Mehrheit älterer Menschen will so lange wie möglich selbständig in ihrer vertrauten Umgebung wohnen

- Gleichzeitig wächst die Gruppe der älteren Menschen, die bereit sind, auch im Alter nochmals umzuziehen und nochmal eine Wohnaklternative zu wagen

- Insgesamt ziehen schon heute nach dem 55. Lebensjahr nochmals 20% aller Wohnungs- oder Hauseigentümerhaushalte und 50% als Meiterhaushalte um

-Ältere Menschen wollen nicht fremdbestimmt in Heimeinrichtungen leben, sondern wollen auch bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit möglichst lange selbständig bleiben - gerade für diese Menschen sind gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte besonders interessant

- Auch immer mehr äusländische Mitbürger sind über 60 Jahre alt - gerade für diese Personengruppe muss die Wohnungswirtschaft und die professionelle Altenhilfe passende Angebote entwickeln

vgl.: www.bertelsmann-stiftung.de/bst/media/xcms_bst_dms_13327_13328_2.pdf

Rhein-Neckar-Dreieck wird Modellregion für eine zukunftsfähige, altengerechte Wohnungspolitik

Noch viel zu selten wird in Deutschland über neue Wohnformen diskutiert, die sich aus dem demographischen Wandel und der alternden Gesellschaft ergeben. Dabei ist es höchste Zeit: Im Jahr 2050 wird schon die Hälfte der Bevölkerung älter als 48 Jahre und ein Drittel 60 Jahre oder darüber sein. Die Nachfrage nach altengerechten Wohnformen in Deutschland steigt, das Angebot ist aber bis auf wenige progressive Einzelbeispiele noch eher verhalten.

Schub soll die Diskussion jetzt durch ein Modellprojekt in der Metropolregion Rhein-Neckar erhalten: Auf der Basis einer Initiative der BauWohnberatung des Deutschen Werkbundes in Verbindung mit der BetonMarketing Süd GmbH, hat sich die HeidelbergCement AG bereit erklärt, als bundesweit einmaliges Modell eine konzertierte Aktion im Rhein-Neckar-Raum zum Thema „Neues Wohnen im Alter“ anzustoßen. Das Projekt ist eingebettet in das Heidelberger Bauforum und in die Regionalmarketing-Aktionen des Rhein-Neckar-Dreiecks, wo es als sogenanntes „Leuchtturmprojekt“ geführt wird.

Am 28. November startet die auf insgesamt drei Jahre angelegte Aktion mit einer Veranstaltung im Portland Forum am Herrenberg in Leimen. Die zunächst acht Städtepartner Bensheim, Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim, Speyer, Walldorf, Wiesloch und Worms stellen hier der Öffentlichkeit sowie interessierten Industriepartnern, Bauträgern und Immobilienentwicklern ihre Planungen und Zielsetzungen vor.

Jede der Städte und Gemeinden will ein ganz besonderes Wohnmodell in einem ausgewählten Stadtquartier entwickeln und realisieren. Die acht Stadtquartiere sollen sich dabei maßgeblich unterscheiden und einen repräsentativen Querschnitt der wichtigsten Typen für altersgerechte Planung an konkreten Beispielen zeigen.

Im weiteren Verlauf sollen sich dann auch andere Kommunen, Wohnungsbau- oder Sozialträger an dem Modellprojekt beteiligen können. Der gesamte Prozess wird unter Führung der BauWohnberatung wissenschaftlich begleitet und die Ergebnisse auf einer Internetplattform und im Rahmen einer Abschlusspublikation veröffentlicht. Ergänzend dazu finden Workshops und Seminare für Entscheidungsträger aus Politik und Wohnungswirtschaft statt.


Bild
Die Partner des Leuchtturmprojekts „Neues Wohnen im Alter“(1. Reihe unten v.l..n.r.): Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender HeidelbergCement AG, Christian Specht, Bürgermeister Mannheim, Beate Weber, Oberbürgermeisterin Heidelberg, Heinz Merklinger, Bürgermeister Walldorf, Eggert Voscherau, Präsident der Zukunftsinitiative Metropolregion Rhein-Neckar, Stellvertr. Vorstandsvorsitzender der BASF AG; (2. Reihe v.l.n.r.) Thorsten Herrmann, Bürgermeister Bensheim, Ulrich Nolting, Geschäftsführer Beton Marketing Süd GmbH, Ostfildern, Michael Kissel, Oberbürgermeister Worms, Werner Schineller, Oberbürgermeister Speyer; (3. Reihe v.l.n.r.) Alexander Grünenwald, Geschäftsführer BauWohnberatung Karlsruhe, Wolfgang van Vliet, Bürgermeister Ludwigshafen, Georg Kühling, Leiter Marketing ZEW, HeidelbergCement AG, Franz Schaidhammer, Oberbürgermeister Wiesloch.
Foto: HeidelbergCement

Auftaktveranstaltung zum neuen Leuchtturmprojekt "Neues Wohnen im Alter"

Am 28.11.2005 fand im Portlandforum am Herrenberg in Leimen die Auftaktveranstaltung des neuen Leuchtturmprojekts der Metroporeguion Rhein-Neckar zum Thema "Neues Wohnen im Alter" statt.
Eine Initiative von:









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